MAX LEOPOLD WAGNER, am 17. September 1880 in München geboren und am 9. September 1962 in Washington verstorben, gilt bis heute als einer der bedeutendsten Sardologen und gehört zu den herausragenden Romanisten des 20. Jahrhunderts. Seine Staatsarbeit verfasste er an der Universität München über die sardische Wortbildungslehre. 1907 promovierte er in Würzburg mit einer Dissertation über die Lautlehre der südsardischen Mundarten. Während der Jahre 1925 bis 1927 hielt er sich meist in Sardinien auf, um die Sprachaufnahmen für den von Karl Jaberg und Jakob Jud in den Jahren 1928-1940 herausgegebenen Sprach- und Sachatlas Italiens und der Südschweiz durchzuführen. Gleich nach dem Erscheinen seines sprachgeschichtlichen Standardwerkes La lingua sarda: storia, spirito e forma (1950) brach Wagner 1951 nach Washington auf, wo er bis zu seinem Tod im Jahre 1962 an seinem Dizionario Etimologico Sardo arbeitete. Er hinterließ insgesamt über 450 Schriften, von denen sich fast die Hälfte mit der sardischen Sprache und Kultur beschäftigt, so dass Wagner zu Recht “als der eigentliche Schöpfer der sardischen Grammatik gilt” (Heinz Kröll).
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- Die Buchreihe
- Die Bücher
- Band 10: Vincenzo Bacallar Sanna, La Sardegna Paraninfa della Pace
- Band 11: Felix Karlinger, Sa Mùsica Sarda 1955
- Band 1: Felix Karlinger, Studien zur Ethnomusikologie und Volksliteratur Sardiniens
- Band 2: Max Leopold Wagner, Reisebilder aus Sardinien
- Band 3: Felix Karlinger, Das sardische Volkslied
- Band 4: Max Leopold Wagner, Wörter Sachen Bilder Eindrücke: Sardinien 1925-1927.
- Band 5: Max Leopold Wagner, Sa Sardìnnia de Max Leopold Wagner: 1925-1927.
- Band 6: Ennio Porrino, I Shardana: Gli uomini dei nuraghi
- Band 7: Felix Karlinger, Giuanne Masala: Omaggio a Ennio Porrino
- Band 8: Ennio Porrino, L’organo di bambù & Esculapio al neon
- Band 9: Ennio Porrino, Questioni musicali 1932-1959
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