Die Buchreihe SARDÌNNIA wurde im Frühjahr 2003 begründet und wird seitdem herausgegeben von Giovanni Masala und Titus Gast unter Mitwirkung von Nadja Ansorg, Moritz Burgmann, Rembert Eufe, Graziano Fois, Markus Fritsche, Helga Merz sowie Andreas Stieglitz und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Literaturwissenschaft (Romanische Literaturen II) und den Lektoraten für sardische Sprache und Kultur der Universität Stuttgart.

Giovanni Masala · Manuela Mereu · Titus Gast
Nadja Ansorg · Moritz Burgmann · Rembert Eufe · Graziano Fois · Markus Fritsche · Helga Merz · Andreas Stieglitz
 

GIOVANNI MASALA ist Lektor für sardische Sprache und Kultur am Institut für Literaturwissenschaft (Romanische Literaturen II) der Universität Stuttgart. Ausserdem ist er Direktor der neuen Buchreihe SARDÌNNIA, die vorhat, veröffentlichte und unveröffentlichte Schriften deutscher und nichtdeutscher Intellektueller und Forscher herauszugeben, die zur wissenschaftlichen Entwicklung der sardischen Sprache und Kultur einen wesentlichen Beitrag geleistet haben. Masala hat in Sassari und Braunschweig Romanistik, Germanistik und Pädagogik studiert.

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MANUELA MEREU hat Germanistik und Anglistik an der Universität Cagliari studiert, wo sie folgende Magisterarbeit verfasste: "Ohne Erinnerung hat die Zeit kein Gesicht, Ricordo e superamento del passato nei romanzi di Max von der Grün, Philipp Wiebe e Werner Warsinsky". Im Anschluss an ihr Studium hat sie in der selben Universität den Master in "Plurilinguismo e Multiculturalismo in Sardegna" absolviert; Anschließend hat sie eine schriftliche Arbeit über die Frage der Standardisierung der sardischen Sprache dargelegt: "Propostas de istandardizatzione de sa limba sarda".

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TITUS GAST reiste vor einigen Jahren durch Zufall nach Sardinien, seitdem lässt ihn die Mittelmeerinsel nicht mehr los: Gast hat italienische Sprachwissenschaft, Politikwissenschaft sowie Arbeits- und Organisationspsychologie studiert und sich nicht zuletzt in seiner Magisterarbeit ausführlich mit den sprachlichen Gegebenheiten in Sardinien auseinandergesetzt. Seit Abschluss des Studiums arbeitet er wieder hauptsächlich in seinem erlernten Beruf als Hörfunk-Journalist. Zusätzlich zu den Aufgaben als Mitherausgeber betreut Titus Gast auch den Internetauftritt von SARDÌNNIA und kümmert sich um die Umschlaggestaltung der Bücher.

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HELGE-NADJA ANSORG studierte Italianistik und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Leipzig, wo sie ihre Magisterarbeit zum Thema Sprachkontakt und Sprachbewusstsein auf Sardinien verfasste. Durch Forschungen zu Leben und Werk Max Leopold Wagners wurde sie auf die Reihe Sardìnnia aufmerksam. Nach einem zweimonatigen Lehrpraktikum bei der A.C.I.T. (Associazione culturale italo-tedesca) in Cagliari im Winter 2004 führten sie Recherchezwecke für einen weiteren Monat (Januar 2005) auf die Insel. Langjährige Zusammenarbeit verbindet Nadja Ansorg mit dem Ensemble Cuncordu e Tenore de Orosei, für das sie seit 2002 Konzerte in Deutschland organisiert.

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MORITZ BURGMANN studierte Romanistik, Germanistik und Geschichte an den Universitäten Bonn und Montpellier III. 2000 Magister Artium in Bonn, 2004 Promotion mit der Arbeit Deutsches Sprachgut im Französischen: Aspekte lexikalischer Transferenz im 17. und 18. Jahrhundert. Verschiedene Arbeiten zur Lexikologie und im Jahr 2002 eine Veröffentlichung zur sardischen Phonetik: "Auslautendes -e und -i in der Mundart von Villagrande Strisáili" (zusammen mit Ph. Burdy). Mitarbeiter des von der Autonomen Region Sardinien geförderten Progetto Lacanas zur Katalogisierung und Untersuchung der Toponymie und des Wortschatzes der Gemeinde Villagrande Strisáili.

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REMBERT EUFE studierte Italianistik, Romanistik, Semitistik und Germanistische Linguistik an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Dort wurde er mit einer Dissertation zum Status und Ausbau des Venezianischen in der Republik Venedig promoviert. Zur Zeit arbeitet er in Frankreich als Deutschlektor an der Université de Caen Basse-Normandie.

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GRAZIANO FOIS ist Gymnasiallehrer in Cagliari. Als Forscher im Fach Historische Anthropologie promoviert er zur Zeit bei der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris über die "Bärenmaske im Karneval in Samugheo (Sardinien) im europäischen Kontext". Er beschäftigt sich ausserdem mit Militärgeschichte im Mittelalter, sardischer Sprach- und Literaturwissenschaft und gehört der Arbeitsgruppe "Herbertus" an, einem Team von Forschern, das sich mit der kritischen Ausgabe des Liber Miraculorum befasst, einem Werk des Zisterziensermönches Erberto (später Erzbischof von Torres-Sassari). Fois hat in Cagliari und Poitiers studiert.

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MARKUS FRITSCHE ist ein großer Liebhaber und Kenner Sardiniens. Auf der Insel ist er über vierzig Mal gewesen, sein Hauptquartier ist Orosei, an der Ostküste. Vor kurzem ist sein letztes Werk erschienen, "Der Inselabdruck: Fußspuren auf Sardinien" (Oldenburg 2002). In diesem Buch malt Fritsche sardische Porträts und Charaktere, mit einem Pinsel, den er tief und respektvoll in die sardische Seele getaucht hat. Fritsche wohnt zur Zeit in Baindt (am Bodensee). Ende dieses Jahres zieht er mit Kind und Kegel nach Sardinien.

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HELGA MERZ interessiert sich für die Kulturen des westlichen Mittelmeerraumes. Ihre ganz besondere Zuneigung gehört Sardinien, das sie seit über 20 Jahren kennt. Fasziniert von den Traditionen, der Sprache und der musikalischen Vielfalt arbeitet sie an den Themen dieser Reihe mit.

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ANDREAS STIEGLITZ hat Germanistik und Geographie studiert, lebt in Frankfurt a. M. und arbeitet als freier Reisejournalist, Reiseleiter und Fotograf. Umfangreiche Reisetätigkeit im In- und Ausland mit Schwerpunkt Sardinien und Azoren. Er kennt sich in Sardinien ausgesprochen gut aus. Sein letztes Werk über die Mittelmeerinsel ist u.a. "Entdeckungsreise durch Sardinien" (Frankfurt, Köln 2002). Den Klassiker der sardischen Reiseliteratur schlechtin, Heinrich von Maltzans "Reise auf der Insel Sardinien" (Frankfurt am Main 2002) hat er vor kurzem herausgegeben.

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